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Kajak in Zentralchile - zwischen Talca und Chillán  

Wildwasser zwischen Talca und Chillán

Río Maule

Von Talca aus führt die internationale Passstraße immer am Río Maule entlang nach Argentinien. Hinter dem Polizeiposten La Mina erreicht man einen Tourismuskomplex an heißen Quellen sowie eine Brücke, die sich gut für den Einstieg eignet. Zuvor sollte man die Gelegenheit nutzen, sich die weiter oben gelegene Laguna del Maule anzusehen.

Ab der Einstiegsstelle stürmt der Río Maule mit Grad V+ hinunter in Richtung La Mina. Der anschließende Abschnitt bis kurz oberhalb der Colbún-Talsperre bietet Grad III bis IV in schöner Landschaft. Achtung, teilweise wird der Fluss kanalisiert, um an zwei Stellen Wasser abzusaugen. Noch vor dem Stausee passiert man spektakuläre Wasserfälle, die sich 80 Meter tief über senkrechte Basaltfelsen in eine Lagune stürzen.

Für Kanadierfahrten eignet sich der Unterlauf des Río Maule, der westlich der Panamericana gemächlich durch die Ebene zwischen zwei Höhenzügen mäandert. Hier werden alljährlich die chilenischen Kanumeisterschaften ausgetragen. Einsteigen kann man in Talca in den von Norden kommenden Río Claro, der weiter südwestlich in den Maule mündet, an dem die Eisenbahnstrecke zur Küste, aber keine Straße entlangführt. Theoretisch kann man unterwegs überall aussteigen, den Zug anhalten und nach Talca zurückfahren.

Das letzte Stück vor Constitución hat nur noch wenig Strömung. Für die komplette Strecke muss man zwei Tage veranschlagen.

Río Ancoa

Der Río Ancoa bezieht sein Wasser über einen Tunnel vom Río Melado. Die Zufahrt erfolgt von Linares auf der Straße Richtung El Peñasco. Der logische Einstieg liegt dort, wo das Melado-Wasser aus dem Tunnel in den Ancoa schießt. Ab hier weist der Fluss Schwierigkeiten zwischen IV und V auf, unterwegs muss zweimal umgetragen werden. Das Gefälle beträgt auf diesem Abschnitt etwa 19 m/km. Als Ausstiegsstelle dient ein Staudamm oder die anschließende Brücke.

Wer der Straße talaufwärts bis zum Ende folgt, stößt auf das Refugio Melado. Von hier lassen sich faszinierende Touren in die Umgebung mit dem Nationalreservat Los Bellotos unternehmen: Wasserfälle, Seen, Reiten und Raften inmitten kaum berührter Urwälder.

Río Achibueno

Ebenfalls über Linares ist dieser Fluss zu erreichen, der sich wie eine türkise Schlange durch eine der wildesten Landschaften Zentralchiles windet. Die blaugrünen Lagunen, die Zypressenwälder und Granitwände erinnern ein wenig an den Yosemite-Park in Nordamerika – nur dass sie nicht so bekannt sind. Eine schlechte Piste folgt dem Fluss und endet bei einer kürzlich errichteten Reiterfarm. Von der Straße aus lassen sich gut die verschiedenen Abschnitte bis zum Zusammenfluss mit dem Ancoa erkunden; Grad III bis IV - ein Kajakgenuss!

Río Ñuble

Für Puristen beginnt das wirkliche Kajakvergnügen erst an diesem wasserreichen, blaugrünen Fluss nordöstlich von Chillán. Von San Carlos aus führt eine gute Piste über San Fabián de Alico bis nach Los Sauces, mit guten Campingmöglichkeiten am Flussufer. Dieser Abschnitt bietet Grad III mit zwei IV-er Passagen und interessanten Kurven, das Gefälle ist mit etwa 8 m/km eher sacht. Ab der Brücke Nahueltoro wird es leichter, und das Tal öffnet sich.

Wer will, kann in Los Sauces Maultiere mieten, die Boote weiter flussaufwärts tragen lassen und den Oberlauf erkunden. Eine wunderschöne, drei- bis viertägige Trekkingtour führt zum Bergsee Laguna Trucha – ein echter Geheimtipp!

 

Sieben Tassen
In einer der "Sieben Tassen"

 

 

 

 

Adventure Handbook Central Chile

Die hier beschriebenen Flusstouren sind Auszüge aus unserem Handbuch.